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Schulamt
des Kreises Segeberg
|
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Externe Evaluation im Team – EVIT - Abschlussbericht 2008
- |
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Schule: Grundschule Groß Kummerfeld
in: Groß Kummerfeld
Schulbesuch am: 16. April 2008
EVIT-Team: Hans-Peter Hübner
(Schulaufsicht)
Hildegard Jürgensen
(IQSH)
Annegret Garve
(Schulleiterin der
Grundschule Neuengörs)
Datum: 16. Mai
2008
Verlauf des EVIT-Prozesses
1. Einleitung
Der
Abschlussbericht des EVIT-Teams bezieht sich auf einen begrenzten Zeitraum und
stützt sich auf die bereits vorhandenen Dokumente und die für die Evaluation
erhobenen Daten, auf das Schulprogramm und die im Rahmen des Schulbesuchs
gewonnenen Ergebnisse.
Der
Bericht bildet die Eindrücke und Beobachtungsergebnisse des EVIT-Teams
hinsichtlich der täglichen Arbeitsabläufe und der Stärken der Schule ab.
Empfehlungen für die Weiterentwicklung beruhen auf dem Anspruch der
Aufrechterhaltung der Qualität dieser Schule.
Dieser
Abschlussbericht basiert auf
- den Ergebnissen des Schulrundganges am 11. Februar
2008,
- den Schuldaten und dem
außerordentlich ausführlichen Schulprogramm sowie
weiteren, von der Schule vorgelegten Daten aus
der schulischen Arbeit,
- den Ergebnissen der standardisierten
EVIT-Fragebogen für Schülerinnen und
Schüler,
Lehrkräfte und Eltern (Für die letzte Gruppe wird eine Befragung
akzeptiert,
die bereits im Dezember 07 durchgeführt worden ist.) und
- den Ergebnissen des Schulbesuches am 16. April 08.
Die
Befragung wurde teilweise online durchgeführt.
|
Befragungsgruppe |
Beteiligungsquoten |
|
Schülerinnen
und Schüler |
89,9% |
|
Lehrkräfte |
83,3% |
|
Eltern |
83,3% |
Der
Schulbesuch umfasst kurze Einblicke in ca. 13 nach Zufall ausgewählte
Unterrichtsstunden. Dabei sind alle Klassen und alle Lehrkräfte berücksichtigt
worden. Die Schule hat von sich aus keine besonderen Stunden vorgeschlagen,
hingegen sind während des gesamten Vormittages alle Klassen geöffnet, was
einerseits die Bereitschaft der Lehrkräfte für das EVIT-Verfahren widerspiegelt
und dem EVIT-Team andererseits ein „Wandern“ von Klasse zu Klasse ermöglicht.
Außerdem
finden Evaluationsgespräche statt mit:
- dem Bürgermeister von Groß Kummerfeld (am 11.Febr.
08),
- der Schulleiterin,
- Schülerinnen und Schülern,
- Elternvertreterinnen,
- dem Kollegium inkl. des Personalrates, der
Gleichstellungsbeauftragten und
- einer Auswahl von Personen, die darüber hinaus mit
der Schule
Zusammenarbeiten (Schulleiterin der benachbarten GS,
Vertreterin eines Kindengartens, AG-Leiter und
-Leiterinnen, Vertreter der Feuerwehr, Begleiterin
der Klasse 2000, PC-Fachmann
aus der Elternschaft und
Gemeindepädagogin).
2. Schulischer Kontext
Lage
Großkummerfeld
ist eine Randgemeinde Neumünsters, die noch vor ca. zehn Jahren eine von der
Landwirtschaft geprägte Struktur hatte. Inzwischen veränderte sich durch Zuzug
von Städtern die Sozialstruktur. Einerseits sind dadurch unterschiedliche
Erwartungshaltungen an Schule entstanden, andererseits kann die Schule sich auf
die Unterstützung seitens ihrer Elternschaft in vielen Belangen verlassen.
Ca.
120 Kinder der Gemeinden Groß Kummerfeld, Kleinkummerfeld und Willingrade
besuchen die ein- bis zweizügige Grundschule.
Bauliche
und sächliche Ausstattung
Die
Grundschule Groß Kummerfeld verfügt über einen großen Sportplatz, einen
Spielplatz mit vielen kindgerechten Spielgeräten und eine moderne Turnhalle,
die zusammen genommen fast alle nur denkbaren Wünsche nach Pausengestaltung und
Bewegung ermöglichen. Ein Fußballplatz, der vom DFB in Verbindung mit
vorbereitenden Arbeiten der Gemeinde (15.000 €) in diesem Sommer angelegt
werden soll, wird diese Anlage vervollständigen.
Die
meisten der verfügbaren Räume werden als Klassenräume genutzt und sind mit
gutem meist einheitlichem Mobiliar, modernen Tafeln, Musikanlagen und Computern
ausgestattet.
In
zwei Gruppenräumen sind Computer untergebracht und ein größerer Raum kann als
Fachraum genutzt werden.
Der
Verwaltungstrakt befindet sich mit dem Büro der Schulleiterin und dem in zwei
Räume teilbaren Lehrerzimmer teilweise im Erdgeschoss, das Büro der Sekretärin
liegt im 1. Stock. Die Verteilung der Räume auf zwei Stockwerke bedeutet lange
Wege. Alle Arbeitsräume sind sachgerecht eingerichtet. Das Sekretariat verfügt über
Verwaltungsprogramme und nutzt dafür den Internet-Anschluss der Schule. Neben
dem Lehrerzimmer befindet sich eine kleine Küche.
3. Daten und Fakten der
Schule
|
Schulstatisik |
2005/2006 |
2006/2007 |
2007/2008 |
|
Anzahl Schülerinnen u.
Schüler |
122 |
117 |
113 |
|
Davon: Anzahl Schülerinnen |
59 |
53 |
56 |
|
Davon Anzahl Schüler |
63 |
64 |
57 |
|
Ausländer/innen |
- |
- |
1 |
|
Anzahl Klassen |
6 |
6 |
6 |
|
Durchschnittliche
Klassenfrequenz |
20 |
19,5 |
19 |
|
Schüler/innen:
Wiederholer/innen |
1 |
1 |
1 |
|
Schüler/innen ohne
Abschlusszeugnis |
- |
- |
- |
|
Insgesamt erteilte Unterrichtsstunden pro
Woche |
150,5 |
147 |
149 |
|
Erteilte
Unterrichtsstunden pro Schüler |
1,2 |
1,3 |
1,3 |
|
Erteilte
Unterrichtsstunden pro Klasse |
25 |
24,5 |
24,8 |
|
Lehrkräfte insgesamt |
8 |
7 |
7 |
|
Davon: Vollzeitlehrkräfte |
2 |
2 |
3 |
|
Davon: Teilzeitlehrkräfte
und Stundenweise beschäftigte
Lehrkräfte |
6 |
5 |
4 |
4. Qualitätsprofil der Schule:
Bewertung der EVIT-Indikatoren
|
I Bildungsprozesse |
Trifft voll zu |
Trifft überwiegend zu |
Trifft kaum zu |
Trifft nicht zu |
Keine Bewertung möglich |
|
|
1 |
Die Unterrichtsziele und -inhalte sind an den Lehrplänen
orientiert. |
X |
|
|
|
|
|
|
Die
in den Lehrplänen verbindlich vorgegebenen Themen stehen im Mittelpunkt des
Unterrichts. Sie werden situationsgerecht sowohl im fachbezogenen als auch
fächerübergreifenden Unterricht behandelt. Die Unterrichtsziele und -inhalte
sind konsequent auf die in den Lehrplänen beschriebenen Aspekte der
Lernkompetenz (Sach-, Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenz) ausgerichtet. |
|||||
|
2 |
Der Unterricht ist klar strukturiert. |
X |
|
|
|
|
|
|
Der
Unterricht ist an klar erkennbaren Zielen ausgerichtet. Darauf abgestimmte
Inhalte und Methoden sind erkennbar. Schüler und Schülerinnen arbeiten an
eindeutig formulierten Aufgaben und
nach erkennbaren Arbeitsregeln. |
|||||
|
3 |
Die Lernarrangements sind geeignet, die Eigenaktivität der
Schüler/innen und deren Übernahme von Verantwortung für ihren Lernprozess zu
fördern. |
|
X |
|
|
|
|
|
Die
Unterrichtsgestaltung (Methoden, Aufgabenstellungen, Materialien,
Sozialformen, Lernkontrollen) ist darauf ausgerichtet, dass Schülerinnen und
Schüler Verantwortung für ihren Lernprozess übernehmen. |
|||||
|
4 |
Neue Medien und das Internet werden im Unterricht genutzt,
um Lernprozesse anzuregen und zu unterstützen. |
|
X |
|
|
|
|
|
Im
Unterricht werden IT-Medien und das Internet in lernförderlicher Weise
genutzt. |
|||||
|
5 |
Die Kriterien für die Bewertung von Unterrichtsbeiträgen
und Klassenarbeiten/Klausuren sind für Lehrkräfte, Schüler/innen und Eltern
transparent. |
|
X |
|
|
|
|
|
An
der Schule werden geeignete Maßnahmen ergriffen, um die Kriterien für die
Bewertung von Unterrichtsbeiträgen und Klassenarbeiten/ Klausuren festzulegen
und alle Beteiligten regelmäßig darüber zu informieren. |
|||||
|
6 |
Leistungsschwächere Schüler/innen werden erkannt und in
besonderer Weise gefördert. |
X |
|
|
|
|
|
|
Durch
geeignete diagnostische Verfahren (Schülerleistungstests, Vergleichsarbeiten)
wird der Förderbedarf leistungsschwächerer Schülerinnen und Schüler
ermittelt. Diese Schülerinnen und Schüler werden im Rahmen eines Konzepts
(Lernpläne) sowohl durch Binnendifferenzierung im Unterricht als auch durch
spezielle Angebote gefördert. |
|||||
|
7 |
Leistungsstärkere Schüler/innen werden erkannt und in
besonderer Weise gefördert. |
|
X |
|
|
|
|
|
Durch
geeignete diagnostische Verfahren (Schülerleistungstests, Vergleichsarbeiten)
wird der Förderbedarf leistungsstärkerer Schülerinnen und Schüler ermittelt.
Diese Schülerinnen und Schüler werden im Rahmen eines Konzepts (Lernpläne)
sowohl durch Binnendifferenzierung im Unterricht als auch durch spezielle
Angebote gefördert. |
|||||
|
8 |
Geschlechtsspezifische Aspekte werden bei der
Unterrichtsgestaltung berücksichtigt. |
|
X |
|
|
|
|
|
Die
Unterrichtsgestaltung (Inhalte, Methoden, Aufgabenstellungen, Materialien,
Sozialformen) ist darauf ausgerichtet, dass geschlechtsspezifische Aspekte
berücksichtigt werden. |
|||||
|
9 |
Die an Schule Beteiligten beachten vereinbarte
Verhaltensregeln für den Umgang miteinander. |
X |
|
|
|
|
|
|
An
der Schule werden geeignete Maßnahmen ergriffen, um Verhaltensregeln zu
vereinbaren und für deren Einhaltung zu sorgen. |
|||||
|
10 |
An der Schule werden geeignete Maßnahmen gegen den Konsum
von Drogen ergriffen. |
X |
|
|
|
|
|
|
Es
gibt an der Schule ein abgestimmtes Konzept zum Erkennen von Drogenproblemen
mit geeigneten Maßnahmen zur Prävention und Intervention. |
|||||
|
II Schulische Effekte |
98-100% der Schüler |
95-97 % der Schüler |
85-94 % der Schüler |
unter 85 % der Schüler |
Keine Bewertung möglich |
|
|
11 |
Die Schüler/innen verlassen die Schule mit einem
Schulabschluss. |
|
|
|
|
X |
|
|
Die Schule weist die Zahlen durch die Schulstatistik der letzten
3 Jahre nach. |
|||||
|
12 |
Die Schüler/innen der Schule erreichen das Klassenziel. |
X |
|
|
|
|
|
|
Die Schule weist die Zahlen durch die Schulstatistik der letzten
3 Jahre nach. |
|||||
|
|
II Schulische Effekte |
95-100% der Schüler |
75-94% der Schüler |
50-74% der Schüler |
Unter 50% der Schüler |
Keine Bewertung möglich |
|
13 |
In den zentralen Abschlussarbeiten erzielen die
Schülerinnen und Schüler mindestens durchschnittliche Ergebnisse. |
|
|
|
|
X1 |
|
|
Die Schule weist die Zahlen durch die Schulstatistik nach
Möglichkeit für 3 Jahre nach. |
|||||
|
14 |
Die Ergebnisse der Vergleichsarbeiten im Fach Deutsch
entsprechen mindestens dem Landesdurchschnitt der Schulart. |
|
|
|
|
X1 |
|
|
Die Schule weist die Zahlen durch die Schulstatistik nach
Möglichkeit für 3 Jahre nach. |
|||||
|
15 |
Die Ergebnisse der Vergleichsarbeiten im Fach Mathematik
entsprechen mindestens dem Landesdurchschnitt der Schulart. |
|
|
|
|
X1 |
|
|
Die Schule weist die Zahlen durch die Schulstatistik nach
Möglichkeit für 3 Jahre nach. |
|||||
|
16 |
Die Ergebnisse der Vergleichsarbeiten in der ersten
Fremdsprache entsprechen mindestens dem Landesdurchschnitt der Schulart. |
|
|
|
|
X1 |
|
|
Die Schule weist die Zahlen durch die Schulstatistik nach
Möglichkeit für 3 Jahre nach. |
|||||
1
Vgl.: Ergebnisse VERA - Grundschule 2005-2007, S. 15
|
|
II Schulische Effekte |
Trifft voll zu |
Trifft überwiegend zu |
Trifft kaum zu |
Trifft nicht zu |
Keine Bewertung möglich |
|
17 |
Schüler/innen bearbeiten Aufgaben- und Problemstellungen
eigenständig und tragen ihre Arbeitsergebnisse vor. |
|
X |
|
|
|
|
|
Die
Schülerinnen und Schüler tragen ihre Arbeitsergebnisse verständlich vor. Die
Schülerinnen und Schüler versuchen, Lösungen zunächst ohne die Hilfe der
Lehrkraft zu finden, bringen eigene Ideen zum Thema ein und gehen
individuellen Arbeitsaufgaben nach. |
|||||
|
18 |
Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konstruktiv
miteinander. |
X |
|
|
|
|
|
|
Die
Schülerinnen und Schüler verfügen über ein hohes Maß an kooperativer
Kompetenz und setzen diese
insbesondere zur konstruktiven Lösung von Aufgaben innerhalb des
Unterrichts ein. |
|||||
|
19 |
Konflikte werden gewaltfrei gelöst. |
X |
|
|
|
|
|
|
Die
Schülerinnen und Schüler verfügen über ein hohes Maß an sozialer Kompetenz
und setzen diese insbesondere zur
gewaltfreien Lösung von Konflikten im Schulleben ein. |
|||||
|
20 |
Es gibt ein vielfältiges Schulleben. |
X |
|
|
|
|
|
|
Über
den Unterricht hinaus finden regelmäßig Veranstaltungen und Projekte
(Arbeitsgemeinschaften, Schulfeste, Aufführungen, Wettbewerbe) statt. |
|||||
|
|
II Schulische Effekte |
75-100% der |
50-74% der Befragten |
25-49% der Befragten |
unter 25 % der |
Keine Bewertung möglich |
|
21 |
Die Schülerinnen und Schüler sind mit der Schule
zufrieden. |
X |
|
|
|
|
|
22 |
Die Eltern sind mit der Schule zufrieden. |
X |
|
|
|
|
|
23 |
Die Lehrkräfte sind mit der Schule zufrieden. |
X |
|
|
|
|
|
24 |
Andere Einrichtungen sind mit der Schule zufrieden. |
X |
|
|
|
|
|
III Lern- und Arbeitsbedingungen |
Trifft voll zu |
Trifft überwiegend zu |
Trifft kaum zu |
Trifft nicht zu |
Keine Bewertung möglich |
|
|
25 |
Die Klassen-, Kurs- und Fachräume sind lernförderlich
eingerichtet. |
X |
|
|
|
|
|
|
Die
Einrichtung der schulischen Räume berücksichtigt das Alter der Schülerinnen
und Schüler; die Räume fördern durch ihre Gestaltung und Ausstattung eine
Methodenvielfalt beim Lernen sowie ein Sich-Wohlfühlen der Schülerinnen,
Schüler und Lehrkräfte. |
|||||
|
26 |
Lehrerzimmer sind aufgabengerecht eingerichtet. |
|
X |
|
|
|
|
|
Lehrerzimmer
bieten allen Lehrkräften die Möglichkeit, sich in entspannender und
ansprechender Atmosphäre zu erholen, informieren, kommunizieren, Arbeiten zu
erledigen sowie persönliche Unterlagen zu deponieren. |
|||||
|
27 |
Die Schule verfügt über eine sachgerechte Medien- und
Computerausstattung. |
|
X |
|
|
|
|
|
Die
Computer- und Medienausstattung ist zeitgemäß und besteht – soweit nötig –
aus einheitlichen Geräten. Computer und Internetzugang sowie Medien für
Eigenlernzeiten stehen allen Schülerinnen und Schülern zur Verfügung. |
|||||
|
28 |
Schulgebäude und Einrichtungen befinden sich in gutem und
gepflegtem Zustand. |
X |
|
|
|
|
|
|
Der
bauliche Zustand der Schule ist ohne nennenswerte Mängel. |
|||||
|
29 |
Schulhof und Aufenthaltsräume ermöglichen sowohl aktive
als auch erholsame Pausen. |
X |
|
|
|
|
|
|
Schulhof
und Aufenthaltsräume geben Schülerinnen und Schülern während der Pausen
Gelegenheiten zu Erholung, Rückzug, Aktivität und Begegnung; Flächen und
Räume sind gepflegt sowie ansprechend und vielfältig gestaltet. |
|||||
|
IV Die Leitung der Schule |
Trifft voll zu |
Trifft überwiegend zu |
Trifft kaum zu |
Trifft nicht zu |
Keine Bewertung möglich |
|
|
30 |
Die Aufgaben von Schulleiter/in, anderen Führungskräften
und Gleichstellungsbeauftragter sind klar geregelt und transparent. |
X |
|
|
|
|
|
|
Die
arbeitsteiligen schulinternen Aufgabenbereiche sind für alle Führungskräfte
und die Gleichstellungsbeauftragte konkret benannt und schriftlich
dokumentiert; sie weisen die Verantwortlichkeit der/des jeweiligen
Stelleninhaberin /-inhabers klar aus. |
|||||
|
31 |
Die Unterrichtsorganisation ist wirksam geregelt. |
X |
|
|
|
|
|
|
Um den
Auftrag der Schule zu erfüllen sind wesentliche unterrichtsorganisatorische
Maßnahmen klar und wirksam geregelt: Einsatz von Lehrkräften, Stundenplangestaltung und
Vertretungsmanagement, Vermeidung von Unterrichtsausfall |
|||||
|
32 |
Die Führungskräfte ermöglichen die Übernahme von
Verantwortung. |
X |
|
|
|
|
|
|
Die
Führungskräfte sorgen durch geeignete Maßnahmen dafür, dass das Kollegium
angemessen in Entscheidungsprozesse einbezogen wird und Verantwortung für die
schulischen Aufgaben (insbesondere Umsetzung von Beschlüssen) übernimmt. |
|||||
|
33 |
Schulleiter/in und andere Führungskräfte stellen sicher,
dass Entscheidungen getroffen, eingehalten und ggf. korrigiert werden. |
X |
|
|
|
|
|
|
Die
Führungskräfte sorgen dafür, dass Entscheidungen getroffen und die
vereinbarten Maßnahmen zielorientiert und konstruktiv umgesetzt werden. Deren
Wirksamkeit wird regelmäßig überprüft. |
|||||
|
34 |
In der Schule existiert ein funktionierender
Informationsfluss zwischen Führungskräften, Kollegium und den übrigen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. |
X |
|
|
|
|
|
|
In der
Schule existiert als wirksames Mittel zur Kommunikation, Kooperation und
Analyse ein übersichtliches Informationssystem mit einem Jahresterminplan. |
|||||
|
35 |
Die Führungskräfte gewährleisten eine zielführende
Sitzungsleitung von Konferenzen. |
X |
|
|
|
|
|
|
Die
Führungskräfte sorgen dafür, dass durch effiziente Arbeitsverfahren und eine
stringente Sitzungsleitung die für Unterricht und Schule relevanten Fragen
und Probleme bearbeitet und wirksame Lösungen gefunden werden. |
|||||
|
36 |
Die Personalentwicklung ist auf die Entwicklungsziele der
Schule ausgerichtet. |
X |
|
|
|
|
|
|
Die
Personalentwicklung berücksichtigt den besonderen Auftrag der Schule; sie
fördert vor diesem Hintergrund die jeweilige berufliche Entwicklung der
Lehrkräfte zu deren optimale Aufgabenerfüllung. PE-Instrumente wie das
Mitarbeitergespräch und die Führungskräfterückmeldung werden regelmäßig genutzt. |
|||||
|
V Qualitätsmanagement |
Trifft voll zu |
Trifft überwiegend zu |
Trifft kaum zu |
Trifft nicht zu |
Keine Bewertung möglich |
|
|
37 |
Es wird nach einem beschlossenen Schulprogramm gearbeitet. |
X |
|
|
|
|
|
|
Ein
schriftlich verfasstes und von der Schulkonferenz verabschiedetes
Schulprogramm liegt als ständiges Arbeitsprogramm vor und ist das zentrale
Instrument der Schulentwicklung und Qualitätssicherung. Es enthält pädagogische
Ziele, Wege zu ihrer Umsetzung und Verfahren, das Erreichte zu überprüfen und
auszuwerten. |
|||||
|
38 |
Eine systematische Weiterentwicklung des Schulprogramms
findet statt. |
X |
|
|
|
|
|
|
Ein
Gremium, das die Weiterführung der Schulprogrammarbeit organisiert, ist von
der Schulkonferenz mit einem klaren Arbeitsauftrag versehen worden. In ihm
sind die verschiedenen Gruppen vertreten. Die Verantwortlichkeiten sind klar
geregelt. Die im Schulprogramm beschlossenen Entwicklungsvorhaben werden in
regelmäßigen Abständen mit Hilfe geeigneter Instrumente evaluiert. |
|||||
|
39 |
Die Bildungs- und Erziehungsarbeit der Schule wird auf der
Arbeitsebene regelmäßig evaluiert und weiterentwickelt. |
X |
|
|
|
|
|
|
Bildungs-
und Erziehungseffekte werden durch geeignete Verfahren (z. B. durch Parallelarbeiten
ab Klasse 3, Auswertung schulischer
Daten) regelmäßig festgestellt. Die Ergebnisse werden schulintern
ausgewertet. Von den Konferenzen werden entsprechende Maßnahmen beschlossen
und umgesetzt. |
|||||
|
40 |
Die Schule arbeitet nach einem beschlossenen Ausbildungskonzept
für die Lehrerausbildung. |
|
|
|
X |
|
|
|
An
der Schule liegt ein Ausbildungskonzept vor, das Ziele, Inhalte und Zuständigkeiten für die Ausbildung der
Lehrkräfte in Ausbildung benennt. |
|||||
|
41 |
Das Ausbildungskonzept wird systematisch evaluiert und weiterentwickelt. |
|
|
|
|
X |
|
|
Ziele,
Inhalte und Zuständigkeiten aus dem Ausbildungskonzept werden unter Einbeziehung der Lehrkräfte in
Ausbildung evaluiert und das Ergebnis für eine systematische
Weiterentwicklung genutzt. |
|||||
|
42 |
An der Schule wird eine Feedbackkultur gefördert. |
X |
|
|
|
|
|
|
Auch
außerhalb der dafür vorgesehenen Gremien gibt es vielfältige Möglichkeiten
für Rückmeldungen, die von den Beteiligten genutzt werden. |
|||||
|
VI Kooperation |
Trifft voll zu |
Trifft überwiegend zu |
Trifft kaum zu |
Trifft nicht zu |
Keine Bewertung möglich |
|
|
43 |
Für die Vorbereitung wichtiger Entscheidungen werden an
der Schule Arbeitsgruppen eingerichtet
|
|
|
|
X |
|
|
|
Zur Sicherung einer breiten Beteiligung und einer gründlichen
Vorbereitung von wichtigen Entscheidungen werden Arbeitsgruppen eingerichtet |
|||||
|
44 |
Die Lehrkräfte arbeiten intensiv zusammen. |
X |
|
|
|
|
|
|
Die
Lehrkräfte nutzen insbesondere Fachkonferenzen oder andere Konferenzen, um
die Qualität des Unterrichts weiter zu entwickeln. Es gibt Arbeitsgruppen, in
denen pädagogische Anliegen thematisiert und bearbeitet werden. |
|||||
|
45 |
Lehrkräfte und Eltern arbeiten intensiv zusammen. |
X |
|
|
|
|
|
|
In
allen gesetzlich vorgesehen Gremien arbeiten die Eltern aktiv mit. Die
Informationswege sind geregelt und werden intensiv genutzt. |
|||||
|
46 |
Lehrkräfte und Schülerinnen/Schüler arbeiten intensiv bei
der Gestaltung des Schullebens zusammen. |
X |
|
|
|
|
|
|
Schulische
Veranstaltungen werden sowohl von Schülerinnen und Schülern als auch von
Lehrkräften initiiert und von allen Beteiligten unterstützt. Es gibt eine
erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Schülervertretung. |
|||||
|
47 |
Die Schule arbeitet intensiv mit anderen Einrichtungen
zusammen. |
X |
|
|
|
|
|
|
Es
gibt eine regelmäßige Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen
(Kindertagesstätten, Wirtschaft, Sozialdiensten u. Beratungsstellen, Kirchen,
Verbände, Vereine). |
|||||
|
48 |
Die Zusammenarbeit zwischen Personalvertretung und
Schulleiter/in ist förderlich für die Arbeit der Schule. |
X |
|
|
|
|
|
|
Der
Personalrat ist an allen wichtigen schulischen Angelegenheiten und
Entscheidungsprozessen umfassend und rechtzeitig beteiligt. |
|||||
|
49 |
Die Schule arbeitet intensiv mit Schulen anderer
Schularten zusammen. |
|
X |
|
|
|
|
|
Es
gibt eine regelmäßige Zusammenarbeit mit anderen Schulen, insbesondere um
Übergänge und integrative Maßnahmen abzustimmen. |
|||||
5.
Erläuterungen zu allen Qualitätsbereichen
I. Bildungs-
und Erziehungsprozesse
Im Laufe des Unterrichtsvormittag an der Grundschule
Kummerfeld findet das EVIT-Team die im Schulprogramm ausführlich beschriebenen
pädagogischen Überlegungen, Werte und Ziele bestätigt. Das Miteinander von
Kinder untereinander und gegenüber ihren Lehrerinnen und umgekehrt sind geprägt
von freundlicher und respektvoller, zu Leistung bereiter Atmosphäre.
Der Unterricht ist klar strukturiert und
berücksichtigt die verschiedenen Lernebenen. Das Ziel der Stunden ist den
Kinder klar, dies führt bei ihnen zu Sicherheit und Klarheit hinsichtlich der
Erwartungen an sie.
Das EVIT-Team
beobachtet eine große Vielfalt an Unterrichtsmethoden, die passend zu den
Inhalten gewählt sind und von den Kindern wie selbstverständlich angenommen
werden. Teilweise werden Internet und Computerprogramme zur Unterstützung der
Inhalte genutzt.
Die Differenzierung nach Leistungsfähigkeit richtet
sich oft nach der Quantität der Aufgaben.
Mädchen und Jungen fühlen sich gleichermaßen an der
Schule akzeptiert. Eine inhaltlich unterschiedliche Zugangsweise wird von den
Lehrkräften bedacht, unterschiedliche Arbeitsweisen von Mädchen und Jungen eher
intuitiv berücksichtigt.
Mit der Klasse 2000 verfolgt die Schule ein
dokumentierbares Instrument der Persönlichkeitsstärkung der Kinder.
Gleichermaßen wertvoll sind auch die Überlegungen der Schulgemeinschaft zur
Selbstkompetenz der Kinder (siehe Schulprogramm). In positiver Weise steht das
Kind im Mittelpunkt aller Überlegungen und wird mit einem zu bewältigenden Maß
an Aufgaben betreut und dazu herausgefordert.
Empfehlungen:
Über viele Jahre ist in der Pädagogik versucht
worden, den leistungsschwächeren Kindern gerecht zu werden. Das ist sicherlich
weitgehend und vor allem auch an dieser Schule gelungen. Unser Augenmerk muss
jetzt auch dem Aufbau der „Elite“ gelten. Die Ansätze dieser Schule, auch
leistungsstärkere Kinder noch mehr zu fordern, sollten mit Augenmaß verstärkt
werden. Leistungsstärke und somit andere unterrichtliche Inhalte für einzelne
Kinder sollten als Normalität akzeptiert werden.
Das Anliegen der Schulgemeinschaft in
Arbeitsgemeinschaften und Pausen jahrgangsübergreifend zu agieren sollte auf
weitere Bereiche ausgedehnt werden.
II. Schulische
Effekte
Die Vergleichsarbeiten (VERA) in Mathematik und
Deutsch, die an dieser Schule in allen Jahren absolviert worden sind,
bescheinigen Kindern und Lehrkräften hochwertige, zielgerichtete und
erfolgreiche Arbeit. Im Schuljahr 2006/07 sind drei Kinder für die Hauptschule,
17 für die Realschule und neun für das Gymnasium empfohlen worden.
Das EVIT-Team beobachtet im Unterricht Kinder, die
eigenständig, selbstbewusst und vertrauensvoll arbeiten und in den höheren
Klassen ihre Arbeitsergebnisse auch vortragen. Bei vereinzelt auftretender
Partnerarbeit zeigen sie Teamfähigkeit. Diese Eigenständigkeit scheint bei der
Bewältigung der Hausaufgaben nach Aussagen einiger Eltern nicht immer
gewährleistet zu sein.
Aufgrund des sozialen Miteinanders, der Größe dieser
Schule und der vielfältigen Spielmöglichkeiten, der Ritualisierung des
Schulvormittages mit einem gemeinsamen Frühstück, dem Verzicht auf die Klingel,
den gleich bleibenden Anfangs- und Schlusszeiten kommt es an dieser Schule zu
wenig Konflikten. Treten sie jedoch auf, werden sie umgehend besprochen und
aufgelöst.
Die Kinder und Eltern der Schule können sich darauf
verlassen, dass die Kinder im Laufe
ihrer Grundschulzeit neben dem Unterricht Feste,
Klassenfahrten, Ausflüge und Sportveranstaltungen wahrnehmen können. Sie sind
ritualisiert und durch die
Schulkonferenz abgesichert und somit planungssicher
und auf eine breite Basis gestellt. Die Kinder können darüber hinaus aus einem
AG-Angebot wählen, das die Eltern ehrenamtlich anbieten.
Die Kinder, Eltern, Lehrkräfte sowie
weitere Vertreter und Vertreterinnen anderer
Einrichtungen (Feuerwehr, AG, Gemeinde, Klasse 2000,
Nachbarschule etc.), die mit der Schule
zusammenarbeiten, sind mit der Grundschule Groß Kummerfeld in hohem Maße
zufrieden. Die Kinder bezeichnen sich sogar als wunschlos glücklich.
III. Lern- und
Arbeitsbedingungen
Alle Klassenräume sind gleichermaßen sachgerecht und
wohnlich eingerichtet, das Gestühl erfüllt die Erfordernisse einer Grundschule.
Es gibt Mobiliar zur Unterstützung von Ritualen (z.B. Hocker für
Gesprächskreis, Musikanlage für die Stilleübung, Thementische, Bücher und
Spiele für die Pausen), moderne Tafeln und Computer in jedem Raum, in zwei
Räumen mit Internetanschluss. Kinder und Lehrkräfte gestalten die Klassenzimmer
mit Pflanzen und selbst gemalten Bildern und anderen Unterrichts-ergebnissen
ohne sie zu überfrachten. Nur das aktuell notwendige Unterrichtsmaterial liegt
sichtbar bereit. Kinder und Lehrkräfte scheinen sich für Ordnung und Sauberkeit
in den Räumen verantwortlich zu fühlen. So wird eine lernförderliche
Lernatmosphäre geschaffen ohne eine visuelle Reizüberflutung zu erzeugen.
Das Lehrerzimmer beherbergt die Materialsammlungen
der Lehrkräfte nach Fächern und Sachthemen sortiert in praktischen Hängeregistraturen
in verschließbaren Schränken. Die Zweiteilung des Lehrerzimmers ermöglicht
variable Arbeitsmöglichkeiten, die kleine Küche bietet den Rahmen für die
eigene Versorgung (und in Projekten auch für die der Kinder). Insgesamt bietet
das Lehrerzimmer einen Ruhe und Ordnung ausstrahlenden Arbeitsrahmen.
Die Schulgemeinschaft ist mit ihrer PC-Ausstattung
weitgehend zufrieden. Ein Fachmann aus der Elternschaft wartet ehrenamtlich die
gesamte Anlage.
Der Schulträger sorgt beständig und umgehend für
eine gute Ausstattung der Schule, die tägliche Reinigung und die
wiederkehrenden Renovierungen und Umbauten (Turnhalle mit gekacheltem
Flur) führen zu einem tadellosen Zustand. Lehrkräfte und Kinder danken es mit
sorgsamen Verhalten.
Die Gestaltung des Schulhofes (siehe bauliche und
sächliche Ausstattung) sucht im Vergleich zu einer ähnlich großen Schule
seinesgleichen. Neben den Sport- und Spielgeräten ermöglichen der Schulteich
und der Schulwald anschauliches Lernen.
Empfehlungen:
Der zweite Internet-Anschluss sollte gelegt werden,
um die Verwaltung aus dem übrigen Internet-Kreislauf herauszuhalten.
Ein PC mit Internet-Anschluss im Lehrerzimmer (mit
direktem Zugriff auf ihre Arbeitsmaterialien) würde als Lehrerarbeitsplatz den
veränderten Team-Arbeits-bedingungen (siehe VI. Kooperation) gerecht werden.
IV.
Leitung der Schule
Die Schulleiterin identifiziert sich mit „ihrer“
Schule. Sie ist Vorbild in Hinblick auf ihren Arbeitseinsatz, ihre
Arbeitsfreude und ihre Innovationsbereitschaft. Mit ihrer Freundlichkeit und
Offenheit nimmt sie alle Mitglieder der Schulgemeinschaft ernst, sorgt
umsichtig für sie, greift ihre Ideen auf und setzt sie mit Bedacht verlässlich
um. Dabei gelingt es ihr durch ein hohes Maß an Ehrlichkeit, Wahrhaftigkeit und
Verständnis für die
unterschiedlichen Ausgangspositionen der Beteiligten alle Entscheidungen auf
eine breite Basis zu stellen. In dem umfangreichen Schulprogramm, das die
pädagogischen Überzeugungen der Schulgemeinschaft in einer großen Linie, aber
auch in wichtigen Einzelheiten beschreibt, wird diese Arbeit deutlich.
Auch in den Befragungsergebnissen erfährt die
Schulleiterin eine uneingeschränkt positive Rückmeldung.
V.
Qualitätsmanagement
Das bereits mehrfach erwähnte Schulprogramm enthält
alle Aspekte der schulischen Arbeit und ist für neue Eltern und Lehrkräfte eine
informative und wegweisende Lektüre. Es wird immer von allen Lehrkräften und
einigen Eltern, deren Sichtweise geschätzt wird, weiter entwickelt.
Zur Erweiterung ihres Erfahrungshorizontes und
Absicherung ihrer Arbeitsergebnisse arbeitet die Schule sowohl auf der
Schulleitung - als auch auf der Kollegiumsebene mit einer Partnerschule
zusammen. Alle Lehrkräfte bilden sich regelmäßig, umfangreich und teilweise
gemeinschaftlich fort. Sie haben eine Feedbackkultur entwickelt, die es ihnen
auf einer vertrauensvollen Basis erlaubt, Kritik und Lob gleichermaßen zu
äußern. Diese Entwicklung ist mit verantwortlich für die hohe Qualität dieser
Schule.
Empfehlungen:
Eine Kurzfassung des Schulprogramms könnte als
Arbeitspapier hilfreich sein.
Die Lehrkräfte sollten Überlegungen anstellen, wie
auch die Kinder in einige Gestaltungsprozesse einbezogen werden und Lob und
Kritik äußern können.
VI.
Kooperation
In der Schule werden kaum Arbeitsgruppen gebildet,
weil die Schule klein ist und immer alle alles besprechen und beschließen.
Die Zusammenarbeit der Lehrkräfte entspricht in
Teilen und vor allem bei Lehrkräften der Parallelklassen bereits dem
veränderten Arbeitsmodell des Berufes: Die Lehrkräfte treffen sich nachmittags,
um gemeinsam Unterricht zu planen und vorzubereiten. Nach ihren eigenen
Aussagen führt dies zu Planungssicherheit hinsichtlich der Bildungsstandards,
zu einer Vielzahl an Ideen und nach dem erhöhten Arbeitsaufwand schließlich
wieder zu Entlastung wegen der möglichen Arbeitsverteilung.
Die Lehrkräfte empfinden die Zusammenarbeit mit den
Eltern als konstruktiv, ein Großteil der Eltern schätzt das ebenso ein, ein
kleinerer Teil fühlt sich nicht so gut über den Leistungsstand ihrer Kinder
informiert. Über das allgemeine Schulgeschehen gibt es Elternbriefe und Eltern
wissen, dass sie die Lehrerinnen in jedem Fall telefonisch erreichen können und
dabei auf Kooperationsbereitschaft stoßen.
Die Eltern bringen sich mit der Leitung von
Arbeitsgemeinschaften, der Unterstützung bei Festen und Ausflügen und bei der
Vertretung (!) von Lehrkräften ein und fühlen sich dabei akzeptiert und
anerkannt. Ihr Einsatz wird von der Schulleiterin verantwortungs-bewusst
vorbereitet.
Aus den Befragungsergebnissen wird deutlich, dass
die Zusammenarbeit von Lehrkräften und Kindern, von Schule und den anderen
Einrichtungen und Schulleitung und Personalvertretung sehr positiv beurteilt
werden. Auch im Gespräch mit Vertretern und Vertreterinnen der anderen
Einrichtungen wird deutlich, dass sich jeder in dieser Schulgemeinschaft ernst
genommen, akzeptiert und erwünscht fühlt, dass man Ideen entwickeln kann, die
mit Begeisterung aufgenommen werden und dass schließlich jeder auf seine Weise
zu der erweiterten Schulgemeinschaft gehört.
Mit weiterführenden Schulen arbeitet die Schule im
normalen Rahmen von gemeinsamen Konferenzen und Unterrichtshospitationen
zusammen.
Empfehlungen:
Auf Elternabenden sollten die Themen „Hausaufgaben“
und „Kriterien der Leistungs-bewertung“ regelmäßig besprochen werden. Die
Eltern wünschen sich in Anbetracht der weiblichen Besetzung des Kollegiums eine
explizite Beschäftigung mit dem Thema „Verhalten und Lernen von Jungen“.
6.
Konsequenzen aus dem EVIT-Besuch
Das EVIT-Team ist sich darin einig, dass die
Grundschule Groß Kummerfeld bereits auf einem hohen Standard arbeitet. Des
weiteren stellt es fest, dass die Arbeitsbereitschaft und -intensität aller
Beteiligten so groß ist, dass alle notwendigen Überlegungen und Maßnahmen zur
Aufrechterhaltung der Qualität und der Anpassung an die soziale Entwicklung der
Gesellschaft vertrauensvoll in die Verantwortung dieser Schulgemeinschaft
gelegt werden können. Das EVIT-Team hofft, mit ihren Empfehlungen unterstützend
bei diesem Prozess wirken zu können.
Hinweise zum weiteren Prozess
Das EVIT-Team bedankt sich für die freundliche
Aufnahme und die Bereitstellung guter Arbeitsbedingungen.
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Schulaufsichtsbeamter Schulleiterin IQSH-Vertreterin
